None

Gottfried-Silbermann-Gesellschaft feiert mit über 1300 Kindern den 343. Geburtstag von Gottfried Silbermann und begeistert mit Silbermann SoundWalk in den Kirchen Sachsens.

Die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft hat kürzlich mit über 1300 Kindern den 343. Geburtstag von Gottfried Silbermann gefeiert und dabei den neu aufgelegten Silbermann SoundWalk ins Leben gerufen. Nach einem Jahr voller Unsicherheiten konnten schließlich zehn Schulen an der Aktion teilnehmen und die wunderbaren Klänge sächsischer Orgeln in sieben Kirchen erleben. Die Veranstaltung bot den jungen Gästen die Möglichkeit, mitzumachen, bekannte Lieder zu erraten und fröhlich mitzusingen, was für viel Begeisterung sorgte. So wurde nicht nur die Musik gefeiert, sondern auch das Erbe Silbermanns in einer unvergesslichen Atmosphäre lebendig gehalten.

Die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft (GSG) feierte kürzlich mit zahlreichen Kindern den 343. Geburtstag von Gottfried Silbermann und sorgte damit für eine besondere Atmosphäre in der Region. Nach einem Jahr, in dem der geplante Termin aufgrund einer fehlenden Haushaltsfreigabe abgesagt werden musste, konnte die Veranstaltung nun endlich stattfinden. Im Mittelpunkt stand der Silbermann SoundWalk, der als Young Edition speziell für Grundschüler neu aufgelegt wurde.

Zunächst sah es aufgrund fehlender Planungssicherheit und bereits gebuchter Schultermine nach einer geringen Beteiligung aus. Doch erfreulicherweise meldeten sich letztendlich zehn Schulen an, die mit ihren Schülerinnen und Schülern sieben ausgewählte Kirchen in der Nähe besuchten. Angeführt von Domorganist Albrecht Koch, dem Präsidenten der GSG, machten die Kinder unter anderem Halt in der kleinen Dorfkirche Reinhardtsgrimma und dem Freiberger Dom.

In ganz Sachsen fand die Feierlichkeit statt, wobei Silbermanns Geburtstag auch in der St. Kilianskirche Bad Lausick, der St. Georgenkirche Glauchau, der Peter-Paul-Kirche Reichenbach sowie der Stadtkirche Zöblitz gewürdigt wurde. Ursprünglich sollte auch die kleine Orgel in der Dorfkirche Schweikershain, das Opus 36 von Silbermann, erklingen, doch wetterbedingte Unsicherheiten führten dazu, dass die Organisatoren den SoundWalk nach Geringswalde verlegten.

Am Mittwoch standen die sächsischen Orgeln im Vordergrund, und es zeigte sich, dass viele der jungen Teilnehmer bereits ähnliche Veranstaltungen besucht hatten. Diese Erfahrung könnte in einigen von ihnen vielleicht sogar den Keim dafür legen, dass sie eines Tages selbst als Kantor oder Organist an einem Instrument sitzen.

Die Zahl der Teilnehmer stieg letztlich auf über 1300, was die GSG mit Freude erfüllte. Die Orgel als besonders "intensives" Instrument verlangte ein etwas anderes Format als die klassischen Sinfonie- oder Kammerkonzerte, weshalb die Veranstaltung ohne Pause auf eine kompakte Stunde angelegt war. Für die Schulkonzerte waren 30 Minuten vorgesehen, doch das Interesse der Kinder war so groß, dass die Organisatoren die Zeit ganz einfach verlängerten.

Das Programm hielt einige Überraschungen bereit, denn die Kinder durften in den Kirchen bekannte Titel erraten und mit singen. Das begann mit "Happy Birthday" und schloss Weihnachtslieder wie "Oh Tannenbaum" und "Alle Jahre wieder" ein. Beliebt waren auch das Pippi-Langstrumpf-Lied und das Steigerlied, sowie das Thema aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel".

Diese fröhliche Stimmung wurde auch von Besuchern wahrgenommen, die positive Rückmeldungen aus Glauchau, Freiberg und Geringswalde berichteten. Neben dem musikalischen Erlebnis wurden den Kindern auch interessante Informationen zu den gehörten Stücken vermittelt. So erklärte KMD Guido Schmiedel in Glauchau Marc-Antoine Charpentiers "Te Deum" und verband dies mit der Botschaft des Liedtextes "Dich Gott loben wir". Fester Bestandteil des Programms war auch die Toccata und Fuge d-Moll (BWV 565) von Johann Sebastian Bach, eines der bekanntesten Werke des Komponisten, das nicht fehlen durfte.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte, wie viel Freude die Musik und insbesondere die Orgelmusik mit sich bringen kann - eine schöne Hommage an Gottfried Silbermann, deren Glanz in Freiberg und weit darüber hinaus strahlte.

Fakten

  • Die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft feierte mit Kindern.
  • Vor einem Jahr war der Termin wegen der fehlenden Haushaltsfreigabe zunächst abgesagt worden, später kam er – nach beschlossenem Haushalt – wieder in den Kalender.
  • Die Gottfried Silbermann Gesellschaft (GSG) legte den Silbermann SoundWalk als young edition speziell für Grundschüler neu auf.
  • Wegen der vorübergehend fehlenden Planungssicherheit hatten manche Schulen allerdings bereits andere Termine und es sah nach einer geringen Beteiligung aus.
  • Aber schließlich meldeten sich zehn Schulen mit ihren Schülerinnen und Schülern an und besuchten sieben Kirchen: Mit Domorganist Albrecht Koch, Präsident der GSG, waren sie in der näheren Umgebung in der kleinen Dorfkirche Reinhardtsgrimma sowie im Freiberger Dom.
  • Weiter im Land wurde Silbermanns Geburtstag in der St. Kilianskirche Bad Lausick, in der St. Georgenkirche Glauchau, der Peter-Paul-Kirche Reichenbach sowie der Stadtkirche Zöblitz gefeiert.
  • Eigentlich sollte auch die kleine Orgel in der Dorfkirche Schweikershain, Silbermanns Opus 36, erklingen.
  • Wegen des Wetters und der unsicheren Anreise verlegten die Organisatoren den SoundWalk aber sicherheitshalber nach Geringswalde nahe der teilnehmenden Schule.
  • Es war der 343. Geburtstag von Gottfried Silbermann, und übrigens der 151. von Albert Schweitzer, der bei Charles-Marie Widor in Paris Orgel studiert hatte.
  • Er kannte vor allem die elsässischen Silbermann-Orgeln von Gottfrieds Bruder Andreas.
  • Am Mittwoch standen aber die sächsischen Instrumente im Mittelpunkt.
  • Dabei zeigte sich, dass der frühe Kontakt durchaus nicht der erste war.
  • Manche der kleinen Teilnehmer hatten schon ähnliche Konzerte besucht.
  • Vielleicht wurde in einem ein kleines Licht entzündet, das ihn oder sie später einmal als Kantor oder Organist ans Instrument führt?
  • Am Ende war die Teilnehmerzahl sogar noch einmal gestiegen, sodass sich die GSG über rund 1300 junge Gäste freuen konnte.
  • Die Orgel ist ein besonders "intensives" Instrument, weshalb selbst für Erwachsene das Format vom klassischen Sinfonie- oder Kammerkonzert abweicht:
  • Während dort mit einer Pause etwa zwei Stunden musiziert wird, belassen es Organisten in der Regel bei einer kompakten, konzentrierten Stunde ohne Pause.
  • Für die Schulkonzerte genügten 30 Minuten, doch wie sich zeigte, waren Neugier und Aufmerksamkeit groß genug, dies ein wenig zu verlängern.
  • Der Grund lag wohl darin, dass es manches zu entdecken und viel zu singen gab.
  • Denn in allen Kirchen durften die Kinder bestimmte Titel erraten.
  • Dem Tag entsprechend begann dies mit "Happy birthday", schloss die eben noch gesungenen Weihnachtslieder wie "Oh Tannenbaum" oder "Alle Jahre wieder" ein.
  • Weit vorn in der Gunst lagen noch das Pippi-Langstrumpf- und das Steigerlied, aber auch das Thema aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel".
  • Wie gesagt: nicht nur raten, auch mitsingen.
  • Vom lauten und fröhlichen Mitwirken überzeugte sich der Rezensent in Glauchau, aber ob aus Freiberg, Zöblitz oder Geringswalde – von überallher kamen positive Rückmeldungen über eine gute Stimmung.
  • Nebenbei wurde nicht nur der Klang, sondern manches dazu vermittelt.
  • KMD Guido Schmiedel hatte in Glauchau Marc-Antoine Charpentiers "Te deum" zum Raten ausgewählt und erklärte dazu, dass diese bekannte Eurovisionsfanfare eigentlich den Text "Dich Gott loben wir" enthält.
  • Die Sing-Gelegenheit und die Lust der Kinder fanden nochmals in einem kräftig-fröhlichen Refrain "Gloria in excelsis Deo" in "Hört der Engel helle Lieder" zusammen.
  • Das "Gloria" war mehrfach Thema, denn es wurde nicht nur gesungen, "Soli Deo Gloria" ist ebenso häufig auf Orgelprospekten zu lesen.
  • Ein Zeitgenosse Gottfried Silbermanns, Johann Sebastian Bach, schrieb es abgekürzt als "SDG" unter viele seine Werke.
  • Die Toccata und Fuge d-Moll (BWV 565) von Johann Sebastian Bach gehörte wohl zu den bekanntesten Werken des Komponisten und durfte im Kennenlern-Programm des SoundWalks nicht fehlen.
  • Wer nicht dabei gewesen ist, das Stück aber wieder einmal anhören möchte, findet unter anderem eine Aufnahme von Albert Schweitzer.
Unsere Nachrichtenartikel können teilweise oder ganz mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder unterstützt worden sein. Dies ermöglicht es uns, Inhalte effizient und aktuell bereitzustellen. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft, um eine hohe Qualität und Genauigkeit sicherzustellen.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.